Zeitzeugen gesucht

Werden Sie Teil von Blackbox Heimerziehung und teilen Sie Ihre Geschichte

Zeitzeugen gesucht

Vom 02. Juni bis 12. Juli 2026 ist die BLACKBOX HEIMERZIEHUNG in Hildesheim zu sehen. In Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Lamberti  und der Forschungsgruppe Jugendhilfe in der DDR an der Universität Hildesheim lädt die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau zum Besuch ein.

Ausstellungsdaten

 

Zeitraum: 02. Juni – 12. Juli 2026

Öffnungszeiten: täglich 09:00 bis 17:00 Uhr

Ausstellungsort: Neustädter Markt 26, 31134 Hildesheim

Der Eintritt ist frei.

02.06.2026 | Eröffnung

Ort: Auf dem Vorplatz der Kirche St. Lamberti
Uhrzeit: 17:00-18:30 Uhr

 

Die Veranstalter*innen laden herzlich zur Eröffnung der Wanderausstellung ein. Neben Grußworten wird es eine Einführung in die Ausstellung und anschließend die Möglichkeit geben, sich die Ausstellung anzuschauen. 

Grußworte:
Peter Noß-Kolbe (Pastor der Kirchengemeinde St. Lamberti)
Dr. Carolin Ehlke (Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim, Forschungsgruppe Jugendhilfe in der DDR)
Simone Flohr (SPD-Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Landkreis Hildesheim)
Prof. Dr. Wolfgang Schröer (Professor an der Universität Hildesheim, Forschungsgruppe Jugendhilfe in der DDR)
Hannes Schneider (Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau)

FÄLLT LEIDER AUS! 11.06.2026 | Gespräch mit einer Zeitzeugin der DDR-Heimerziehung

Die Verantaltung muss leider abgesagt werden!

 

Ort: Saal der Kirchengemeinde St. Lamberti

Uhrzeit: 17:00 – 18:30 Uhr 

Wir laden Sie zum moderierten Gespräch mit der Zeitzeugin Silke K. ein. Sie ist Betroffene der DDR-Heimerziehung und berichtet seit Jahren über ihre Erfahrungen im Rahmen der Bildungsarbeit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau.

17.06.2026 | Vortrag “Deutungskämpfe um Kindheit und das Kinderbetreuungssystem in der DDR”

Ort: Saal der Kirchengemeinde St. Lamberti
Uhrzeit: 17:00-18:30 Uhr
Referentin: Prof.’in Dr.’in Meike Sophia Baader 

 

Der Vortrag gibt einen Einblick in das Aufwachsen von Kindern in der DDR und nimmt das Verständnis von Kindheit in den Blick – ein bis heute umkämpftes Thema. Ein Schwerpunkt wird auf das Kinderbetreuungssystem – insbesondere Krippen – gelegt.

25.06.2026 | Filmabend und Diskussion


Uhrzeit: 17:00-18:30 Uhr

weitere Informationen folgen…

02.07.2026 | Vortrag “Aufarbeitung der Gewalt in der Kinder- und Jugendhilfe Ost/West”

Ort: Saal der Kirchengemeinde St. Lamberti
Uhrzeit: 17:00-18:30 Uhr

Referentinnen: Nastassia Böttcher, Dr.’in Carolin Ehlke, Dr.’in Carolin Oppermann, PD Dr.’in Julia Schröder

Seit 2010 gelangen die Missstände in unterschiedlichen Bildungs- und Erziehungseinrichtungen in Ost und West vermehrt in die Öffentlichkeit. Das Sichtbarwerden von Leid- und Gewalterfahrungen wurde erst durch die vielzähligen Berichte von Betroffenen möglich. Die Ermöglichung von Gewalt in diesen Einrichtungen wird seitdem in unterschiedlichen Forschungsprojekten und vor allem durch die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs rekonstruiert und sichtbar gemacht. Der Vortrag gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Aufarbeitungsforschung in Ost und West. Darin soll deutlich gemacht werden, warum die Beteiligung von und die Perspektiven der Betroffenen selbst den Maßstab der unterschiedlichen Aufarbeitungen darstellt. 

07.07.2026 | Vortrag “Schutz für junge Menschen – keine Selbstverständlichkeit. Einblicke in die Arbeit von NOVA, der Ombudstelle für die Kinder- und Jugendhilfe in Hildesheim” 

Ort: Saal der Kirchengemeinde St. Lamberti
Uhrzeit: 17:00-18:30 Uhr

Referentinnen: Dr.’in Tanja Rusack, PD Dr.’in Severine Thomas

Der Vortrag richtet den Blick auf die Gegenwart. Er zeigt auf, wie wichtig das Thema Schutz und Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendhilfe ist, um die Verletzung der persönlichen Rechte und damit zusammenhängende Gewalterfahrungen von jungen Menschen zu verhindern. Ein Aspekt des Schutzes der jungen Menschen sind externe Anlaufstellen in Form sog. Ombudstellen. In Hildesheim gibt es die Ombudstelle NOVA, deren wichtige Arbeit bei dem Vortrag vorgestellt wird.

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