Der Jugendwerkhof „Neues Leben“ (später: Willy Schröder) wird am 1. März 1950 im ehemaligen Kloster Rühn eingerichtet.
In den 1960er Jahren hat der Jugendwerkhof rund 130 Plätze mit Außenstellen in Eickelberg, Bandow, Tarnow und Malchow.
Im Mai 1962 wird der Einrichtung zudem ein „Durchgangsheim“ angeschlossen.
Missstände und Machtmissbrauch sind Teil des Alltags im Jugendwerkhof. Schwerstarbeit und fehlende Ausbildungsnachweise trotz mehrjähriger Aufenthalte sind belegt. Taschengeld wird unterschlagen. 1960 stehen drei Erzieher wegen Körperverletzung und sexueller Übergriffe vor Gericht.
Der Jugendwerkhof wird 1990 aufgelöst. Heute gehört der Gebäudekomplex dem Klosterverein Rühn e.V.